Drei Gründe für eine radiologische Zweitmeinung:

Erstens: Kontext

Eine radiologische Zweitmeinung, um  ale Informationen in Kontext zu setzen: 

Radiologische Untersuchungen, in erster Linie Schnittbilduntersuchungen als Magnetresonanztomografie (MRT) oder Computertomografie (CT) liefern akkurate Informationen über den menschlichen Körper. Oft sind sie zielführend in de Diagnosenstellung oder der Verlaufsbeurteilung von Erkrankungen. 

Ebenso wichtig ist aber auch der Kontext: 

Vorgeschichte, Voruntersuchungen, Labordaten, etc.

Diese liegen oft nicht vollständig zum Zeitpunkt der Befunderstellung vor, was die Beurteilung der Untersuchung entscheidend beeinflussen kann.

Zweitens: Sicherheit

Ihnen liegt der Befund zu Ihrer Untersuchung vor. Ihnen ist aber unklar wie die Diagnose / Beurteilung zustande gekommen ist und mit welcher Sicherheit diese Aussage getroffen wurde. Gibt es Differenzialdiagnosen?

Möglicherweise haben Sie nach der Untersuchung keine Gelegenheit mit dem Radiologen zu sprechen oder es sind im Verlauf weitere Fragen aufgekommen. 

Drittens: Perspektive

Sie haben Zweifel an der Korrektheit der Diagnose oder der Beurteilung und möchten diese prüfen lassen. 

Sollten die vorliegenden Untersuchungen nicht ausreichen, um die Fragestellung vollständig zu beantworten, wird ein Konzept für sinnvolle weitere Diagnostik vorgeschlagen. 

Möglicherweise ist bei Ihnen nicht jede Untersuchungsmethode möglich (aufgrund Claustrophobie, bei Implantaten / Herzschrittmacher oder Nierenfunktionsstörungen).

Wir erarbeiten dann ein Konzept für die weitere Diagnostik.